Wie-Ideen-entstehen.de: Die Website für Kreativität, Ideenfindung und Innovation



Nicht jeder Idee, die gut ist, öffnen sich sofort alle Türen. So mancher Innovator musste geduldig Türklinken putzen und sich nach stolzer Präsentation der Idee wiederholt ungläubigen Blicken aussetzen. Nicht etwa, weil das Vorgestellte als unglaublich toll empfunden wurde. Nein, oft müssen sich Erfinder und Pioniere dem Verdacht aussetzen, sie seien nicht mehr ganz bei Trost. Im Rückblick blieb dieses Urteil jedoch gelegentlich an den verhinderten Investoren haften.


Logo: Irrtum Irrtum


Ein Blick auf die Irrtümer der Menschheitsgeschichte zeigt, dass auch in anfangs absurd klingenden Ideen großes Potenzial stecken kann:

"Nach Öl bohren? Sie meinen Löcher in die Erde bohren und hoffen, dass Öl herauskommt? Sind Sie verrückt?"
Ein Banker, der eine der ersten Ölbohrungen in den USA finanzieren sollte.

"Das Telefon hat einfach zu viele Mängel, als dass man es für Zwecke der Kommunikation einsetzen könnte. Das Gerät ist wertlos für uns."
Internes Papier der Western Union, 1876

"Wegen der begrenzten Anzahl an Chauffeuren wird die weltweite Nachfrage nach Automobilen die Zahl 5000 nicht übersteigen."
Marktanalyse von Mercedes-Benz aus dem Jahre 1900

"Wer zum Teufel will den Schauspieler sprechen hören?"
Harry Warner, Warner Brothers, 1927

"Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."
Thomas J. Watson, Vorstandsvorsitzender von IBM, 1943

"Das Fernsehen wird sich auf keinem Markt länger als sechs Monate behaupten können. Den Leuten wird es langweilig werden, jeden Abend in so eine kleine Holzkiste zu starren."
Daryl F. Zanuck, Chef der Filmgesellschaft 20th Century Fox, 1946

"Es gibt keinen Grund, warum sich irgendjemand einen Computer in sein Haus stellen sollte."
Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977

"Uns gefällt Ihr Sound nicht, und Gitarrenmusik ist ohnehin nicht gefragt."
Begründung der Plattenfirma DECCA 1962, warum sie die Beatles nicht unter Vertrag nehmen wollte.

Der ungekrönte König aller Innovations-Pessimisten dürfte aber Charles H. Duell bleiben. Der leitende Angestellte des US-Patentamtes machte 1899 einen ungewöhnlichen Vorschlag: Man könne das Patentamt schließen, mit neuen Patentanmeldungen sei nicht mehr zu rechnen: "Es gibt nichts Neues mehr. Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden."

Das Schlusswort gehört jedoch dem französischen Schriftsteller Andre Gide: "Jede neue Idee, die man vorbringt, muss auf Widerstand stoßen. Der Widerstand beweist übrigens nicht, dass die Idee richtig ist."





Teamwork zurück zur Übersicht Denksport


© www.wie-ideen-entstehen.de
Die Website für Kreativität, Ideenfindung und Innovation
2005